Klare Absage aus Brüssel: Keine Übergewinnsteuer durch die EU – Mitgliedstaaten sollten diesem Kurs folgen

Die Europäische Steuerzahlerorganisation (TAE) begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der EU-Kommission, von der Einführung einer europaweiten Übergewinnsteuer abzusehen. Diese klare Absage ist ein wichtiges Signal für wirtschaftliche Vernunft, Investitionssicherheit und steuerpolitische Zurückhaltung in Europa.

Eine Übergewinnsteuer mag politisch verlockend erscheinen, ist jedoch ökonomisch problematisch. Sie greift willkürlich in funktionierende Märkte ein, bestraft unternehmerischen Erfolg und schafft erhebliche Rechtsunsicherheit. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit braucht Europa stabile und verlässliche Rahmenbedingungen – keine zusätzlichen steuerlichen Experimente.

Die TAE warnt die Mitgliedstaaten eindringlich davor, nun im nationalen Alleingang Übergewinnsteuern einzuführen. Solche Maßnahmen würden den europäischen Binnenmarkt weiter fragmentieren, Investitionen hemmen und Unternehmen dazu zwingen, ihre Aktivitäten in steuerlich stabilere Regionen zu verlagern.

Statt kurzfristiger Mehreinnahmen durch Sondersteuern braucht es nachhaltige Reformen: wettbewerbsfähige Steuersysteme, weniger Bürokratie und eine konsequente Ausgabendisziplin. Die Entscheidung der EU-Kommission sollte daher als Leitlinie verstanden werden – nicht als Einladung für nationale Alleingänge.

Fazit:

Europa braucht keine neuen Sondersteuern, sondern Vertrauen, Stabilität und Wachstum. Die Absage an eine Übergewinnsteuer ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nun sind die Mitgliedstaaten gefordert, diesem Beispiel zu folgen.

Brüssel/München, 23. April 2026

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