Europäischer Steuerzahlerbund (TAE) ist entsetzt über die Pläne zum EU-Vermögensregister

Präsident Rolf von Hohenhau ruft zum zivilen Widerstand auf und befürchtet das Ende der EU

Der Europäische Steuerzahlerbund (TAE) verwahrt sich entschieden gegen die Pläne der EU-Kommission zu einem Vermögensregister. TAE-Präsident Rolf von Hohenhau: „Wenn sich die Bürgerinnen und Bürger das gefallen lassen, dann verlieren sie jegliche Persönlichkeitsrechte durch eine bürokratische Hintertür. Die Kontrolle der Geldflüsse, Anlagen und Vermögenswerte widerspricht der Würde der Menschen. Unter dem Deckmantel der Verhinderung von Geldwäsche sollen wir alle durchleuchtet werden. Jetzt ist ziviler Ungehorsam angesagt. Die Leute sollten wie die Gelbwesten in Frankreich auf die Straße gehen. Es tut mir leid, dies sagen zu müssen, aber es geht um ein Leben in Freiheit.“

Hintergrund der scharfen Kritik des Steuerzahlerbundes ist der Plan der Europäischen Kommission ein europäisches Vermögensregister einzuführen. Ob und in welchem Umfang so ein Register machbar wäre, will die EU jetzt im Rahmen einer Machbarkeitsstudie prüfen lassen.

Auch in den Medien formiert sich bereits ein erster Widerstand. Die Journalisten sprechen von der "Gefahr des gläsernen Bürgers". Insider aus Brüssel betonen, dass dies der Grabstein der EU, wie wir sie kennen, werden könnte.

Die Maßnahmen in Europa, die ohne Sinn und Verstand und aus reiner Machtgier der Politikkaste verordnet würden, ließen die Zustimmung zu Europa massiv schwinden, so von Hohenhau. Der BREXIT sei nur der erste Dominostein. Der Green Deal eine Geldvernichtungsmaschine jenseits aller wissenschaftlichen Erkenntnisse. Und nun ein EU-Vermögensregister auf der Grundlage voyeuristischer Neidgedanken.

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen scheint die Kontrolle über die Kommission verloren zu haben und muss schnell und vehement handeln, um ihre Autorität wiederherzustellen und solchen destruktiven Ideen ein Ende zu setzen.

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Brüssel/München, 26. August 2021

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