Europäischer Steuerzahlerbund lehnt EU-Steuer ab!

Der aktuelle Vorschlag von EU-Kommissionspräsident Barroso, eigene EU-Steuern zur Finanzierung des EU-Haushalts einzuführen, wird vom europäischen Steuerzahlerbund strikt abgelehnt.

Es darf nicht sein, dass die EU jedes Jahr eigene Steuern fordert, um sich die Möglichkeit einer Verschuldung der EU zu schaffen. Denn ein EU-Haushalt, der auf EU-Steuern basiert, bedingt automatisch auch das Recht einer Verschuldung. Die Einführung einer EU-Mehrwertsteuer sowie einer EU-Finanztransaktionsteuer werde letztendlich nur ein weiterer Griff in die Taschen der EU-Bürger, so der Präsident des europäischen Steuerzahlerbundes Rolf von Hohenhau.

Schon heute führt die Verschuldung der Mitgliedsstaaten zu einer großen Belastung der Europäischen Union und des Euros. Wenn jetzt die EU auch noch Schulden machen darf, dann wird sich die Wettbewerbsfähigkeit Europas enorm verschlechtern.
Statt über die Einführung von EU-Steuern nachzudenken, sollte EU-Kommissionspräsident Barroso sich lieber auf die Reform der EU-Ausgaben konzentrieren.

Der europäische Steuerzahlerbund wird mit aller Kraft gegen die Einführung von EU-Steuern kämpfen und plant deshalb ein EU-Referendum gegen die Einführung von EU-Steuern sowie Protestaktionen in Brüssel, so Präsident von Hohenhau.

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